High/Low-Grid zum Brainstorming

Das High-Low-Grid ist eine gute Matrix, um Entscheidungen zu unterstützen.
Das High-Low-Grid ist eine gute Matrix, um Entscheidungen zu unterstützen. - Foto: Jörg Stroisch/canva.com

Die Einordnung von kreativen Gedanken etwa nach einem Brainstorming in ein konkretes Handlungsset ist nicht so leicht. Eine Hilfe kann dabei das High/Low-Grid sein, welches hilft, Prioritäten zu setzen.

Grids sind ein typisches Tool im Design Thinking Prozess, es gibt viele unterschiedliche. Das High/Low-Grid wird zum Beispiel von (Sibbet, David (2010). Visual meetings: How graphics, sticky notes and idea mapping can transform group productivity) als ein “simples Template” beschrieben, welches “Gruppen erlaubt, ihre Gedanken in relevante Kategorien einzusortieren”.

Es ist in vier Boxen eingeteilt: hoher Einfluss/niedriger Einfluss und hoher Aufwand/niedriger Aufwand. In anderen Aufsätzen werden sie auch Priorization Grids genannt.

Methode für die schnelle Einordnung von Ideen

Der Vorteil einer solchen Methode erlaubt eine “schnelle Auslieferung”, weil “das Team sich bei der Einteilung seiner Zeit und Ressourcen auf Ideen fokussieren kann, die Wert für den Kunden generieren und bei relativ geringem Aufwand” realisierbar, so schreibt es zum Beispiel ein Blog über die Produktivitäts-Matrix.

Vom Ablauf her läuft es so:

  • 1. Phase: Um Ideen einordnen zu können, müssen sie zunächst einmal generiert werden. Dafür bietet sich zum Beispiel das Brainstorming an.
  • 2. Phase: Aufkleben auf das Grid und Sortierung
  • 3. Phase: „Entgegengesetztes“ Brainstorming, also das Gegenteil von Phase 1 oder bewusst das Nachdenken über das Negative in Deiner Solo-Selbstständigkeit
  • 4. Phase: Den subjektiv wichtigsten Problemfall für Dich mit einem unkt versehen. Natürlich kann es hilfreich sein, dass dieser sich im Feld geringer Aufwand – hoher Nutzen befindet. Aber das ist kein Muss.

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