
Stellen Sie sich eine Schule vor, in der Schüler:innen nicht nur Fakten pauken, sondern echte Probleme lösen – mit Kreativität, Teamwork und einer Portion Neugier. Design Thinking macht genau das möglich. Doch warum sollte diese Methode aus der Wirtschaft ausgerechnet im Klassenzimmer funktionieren? Und wie können Lehrer:innen davon profitieren? Ein Blick auf eine Methode.
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Was ist Design Thinking?
Design Thinking ist ein kreativer Prozess, der Nutzer:innen in den Mittelpunkt stellt. Ursprünglich aus der Produktentwicklung stammend, hilft die Methode dabei, komplexe Herausforderungen systematisch und innovativ zu lösen. Der Ablauf ist klar strukturiert: Empathie entwickeln, Probleme definieren, Ideen generieren, Prototypen bauen und testen. Doch statt Produkte zu entwerfen, geht es in der Schule um etwas viel Wertvolleres: Lernprozesse zu gestalten, die wirklich ankommen.
Warum Design Thinking für Schulen?
- Empathie als Schlüsselkompetenz: In einer Welt, die zunehmend von Technologie geprägt ist, wird die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, immer wichtiger. Design Thinking trainiert genau das: Schüler:innen lernen, Perspektiven zu wechseln – sei es bei der Entwicklung eines inklusiven Schulprojekts oder der Lösung von Konflikten im Klassenraum. Lehrer:innen wiederum können so besser verstehen, wie ihre Schüler:innen ticken.
- Problemlösung statt Auswendiglernen: Statt sturem Pauken steht das aktive Gestalten im Vordergrund. Ob Mathe, Geschichte oder Naturwissenschaften – mit Design Thinking werden abstrakte Inhalte greifbar. Ein Beispiel: Statt nur über Klimawandel zu reden, entwickeln Schüler:innen eigene Kampagnen für mehr Nachhaltigkeit in der Schule.
- Kollaboration fördern Teamarbeit: ist eine der wichtigsten Fähigkeiten für die Zukunft. Design Thinking lebt von der Zusammenarbeit: Ideen werden gemeinsam entwickelt, Feedback direkt umgesetzt. Das stärkt nicht nur den Zusammenhalt, sondern auch das Selbstbewusstsein der Lernenden.
- Fehlerkultur etablieren: In der Schule gilt oft: Fehler sind schlecht. Design Thinking dreht das um: Prototypen scheitern zu lassen, ist Teil des Prozesses. Das entlastet – und macht Lust auf Experimentierfreude.
- Lehrer:innen als Lernbegleiter:innen: Die Rolle der Lehrkraft verändert sich: Statt Frontalunterricht zu halten, werden sie zu Moderator:innen, die Prozesse anleiten. Das entlastet und schafft Raum für individuelle Förderung.
Wie lässt sich Design Thinking in der Schule umsetzen?
- Projektwochen: Ein Thema (z. B. „Wie gestalten wir unseren Pausenhof um?“) wird mit der Methode durchdekliniert.
- Fächerübergreifend arbeiten: Design Thinking verbindet Kunst, Technik und Soziales – perfekt für fächerverbindenden Unterricht.
- Tools einbinden: Von Brainstorming bis Prototyping – viele der Tools und Methoden lassen sich auch einzeln im Unterricht und Kollegium einsetzen.
- Unterrichtskonzepte: Und last, but not least: Als Methode, um in Ihrem Kollegium neue Unterrichtskonzepte zu entwickeln und konkrete Probleme zu lösen.

Über den Design-Thinking-Trainer Jörg Stroisch
Jörg Stroisch ist seit über 20 Jahren als selbstständiger Journalist unterwegs, seit etlichen Jahren zusätzlich als Trainer für die Methode Design Thinking. Zu seinen journalistischen Referenzkunden gehört zum Beispiel das Handelsblatt. Design Thinking vermittelt er im Unternehmenskontext, aber auch zum Beispiel mit einem Lehrauftrag an der Hochschule Düsseldorf.
Website: www.stroisch.com
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/j%C3%B6rg-stroisch-8a88448/
Spezialseminare SChule

Design Thinking & Brainstorming FÜR SCHULE
Wie können Sie als Lehrer:in im Unterricht, aber auch in Meetings Brainstorming korrekt einsetzen? Dieses Webinar bietet Ihnen einen Impuls zur Theorie von Brainstorming, aber auch die direkte praktische Anwendung. Eingebettet ist dies in diesem Fall in das Innovationsframework Design Thinking. Die Methode lässt sich prima ab Schüler:innen der 3. Klasse einsetzen (adaptiert auch früher) und ermöglicht im Idealfall „echte“ Mitbestimmung etwa zu Themen der Schule der Schüler:innen. Im Kollegium bricht diese Methode langweilige Meetings auf – und führt zu einem konkreten Handeln.
Kosten: 80 Euro (inkl. 19 % MwSt)
Umfang: 2 Stunden via Zoom
Termine: Mittwoch, 13. Mai 2026, 16 bis 18 Uhr


Design Thinking & Prototyping FÜR SCHULE
Wie können Sie als Lehrer:in echte Prototypen in der Schule entwickeln? Und zwar mit einfachsten Mitteln: Ein 3D-Drucker ist dafür völlig unnötig. Dieses Seminar vermittelt Ihnen – angereichert mit vielen Praxisübungen – die Welt des Prototyping. Eingebettet in die Innovationsmethode Design Thinking. Denn: Design Thinking ist denken mit den Händen. Die Methode lässt sich prima ab Schüler:innen der 3. Klasse einsetzen. Im Kollegium führt diese Methode zu echten Ergebnissen – anhand derer sich Konzepte besser verstehen und diskutieren lassen.
Kosten: 80 Euro (inkl. 19 % MwSt)
Umfang: 2 Stunden via Zoom
Termine: Mittwoch, 14. Mai 2026, 16 bis 18 Uhr
