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Eine Geschichte, wie auf Wikipedia

"QualityLand" hat eine gute Dramaturgie, die Inhalte sind aber sehr schachbrettartig gezeichnet.

In einer smart-technologisch durchoptimierten Zukunftsgesellschaft wird „Peters Problem“ plötzlich zum Synonym dafür, dass ein Algorithmus vielleicht doch nicht allwissend ist. In seinem Roman „Qualityland“ versucht sich Autor Marc-Uwe Kling an einer dystopischen Gesellschaftskredit und liefert am Ende doch ein Konsumprodukt: ein wirklich gut zu lesendes, aber dennoch nicht gerade tiefgründiges Buch.